Brachmann Menswear Show

Wunder gibt es tatsächlich immer wieder. Jeder, der mir hier oder auf Instagram zumindest ab und zu mal folgt, sollte es mittlerweile wissen, aber trotzdem trete ich es natürlich gerne weiter breit. Trotz meines Aussehens durfte ich am Dienstag bei der Brachmann Menswear Show mitlaufen. Neben acht professionellen Models waren diesmal nämlich auch vier Blogger dabei. Das waren Maik von Kaisers neue Kleider, Youtuber Dillan White und Sami Slimani. Der war, wenig überraschend, auch das bekannteste und gefragteste Gesicht der Show. Aus Marketingsicht mit Sicherheit kein schlechter Move von der Brachmann Crew.

Für mich war es vor allem mal cool abzuchecken, was man als Model wirklich so zu tun hat und wie viel Aufwand für ein Label hinter so einer Show steckt. Olaf von Brachmann Menswear, der den Spaß mit der restlichen Crew des Labels geplant hat, meinte, dass für die Planung und Organisation der Show ca. ein halbes Jahr draufgeht. Ganz schön viel Zeit, wenn man bedenkt, dass der Spaß am Ende kaum mehr als 30 Minuten dauert.

Für uns war der Aufwand dagegen recht gering. Wir mussten 2 1/2 Stunden vor Beginn der Show da sein und wurden auch direkt nach der Ankunft in die Maske und zum Styling geschickt. Ich hatte dabei ein wenig Mitleid mit der jungen Dame, die für mein Gesicht zuständig war. Der Kampf gegen meine Augenringe muss ziemlich hart gewesen sein. Wurde mir auch dadurch bestätigt, dass mein Gesicht im ersten Anlauf nicht vom „Head of Make-Up“ abgenommen wurde. So musste ich dann nochmal zurück auf meinen Platz und nachsitzen. Ich habe mich natürlich ein bisschen schuldig gefühlt. Die Stimmung wollte ich dann mitt einem lustigen Spruch wieder heben. Gelacht hat meine „Make-Up Artistin“ aber leider nicht, wodurch ich mich nicht unbedingt besser gefühlt habe. Im zweiten Anlauf hat die Abnahme dann immerhin geklappt.

Etwas überrascht war ich dann, als mir ein „Dresser“ zugeteilt wurde, der mir beim Umziehen helfen sollte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das auch alleine hinbekommen hätte, aber wahrscheinlich war es wirklich nicht so schlecht, dass jemand aufpasst, dass nichts dreckig wird usw. Außerdem konnte ich so die Schuld für die falsch gebundenen Schuhe immerhin von mir weisen.

Styling und Umziehen hat dann aber doch mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich gedacht habe. Als alle fertig waren, war tatsächlich gar nicht mehr so unendlich viel Zeit. Wir haben noch kurz den Ablauf  geprobt, ein paar Fotos gemacht und zack waren nur noch 20 Minuten bis zum Showbeginn.

Fünf Minuten vor Einlass haben wir uns dann auf unsere Plätze gestellt und gewartet, bis die Meute mit gezückten Smartphones und Kameras auf uns zugeschossen kam, um Fotos und Videos für Instagram, Snapchat, usw. zu machen. Vielleicht hätte ich vorher zumindest mal ein kurzes Training einschieben sollen, um einen möglichst fancy Block präsentieren zu können. Habe ich aber leider nicht, so dass ich einfach mal auf gut Glück ein Gesicht gemacht habe, in der Hoffnung, dass es cool aussieht. Ich hoffe mal, dass das einigermaßen geklappt hat, sicher bin ich mir aber nicht. Nebenbei habe ich die meiste Zeit einfach beobachtet, was die Leute direkt vor mir so machen und was für Leute überhaupt da sind. Ein paar Leute kannte ich tatsächlich sogar von Instagram oder verschiedensten Blogs.

Nach knapp 40 Minuten wars dann vorbei. Reichte aber auch, auf Dauer ist das Rumstehen wirklich anstrengend. Eine kurze Abschlussrede inklusive Verabschiedung, und schon waren die meisten Leute raus, um noch einen der Goodie Bags zu ergattern. Soweit ich das beurteilen kann, waren die Leute ziemlich zufrieden mit der Kollektion.

Fazit: Das war mal ne interessante Erfahrung, die dazu auch noch ganz lustig war. Die Leute von Brachmann sind, genauso wie alle anderen Beteiligten, super entspannt und cool drauf gewesen. Das hätte ich mir deutlich ernster und angespannter vorgestellt. Auch die von Designerin Jennifer Brachmann entworfene Kollektion hat mir ziemlich gut gefallen. Ich laufe zwar nur selten in Anzügen rum, aber vor allem die locker geschnittenen Hosen und die lässigen Mäntel könnte ich mir sehr gut in meinem Kleiderschrank vorstellen. Außerdem waren die Teile extrem bequem, wofür ich ziemlich dankbar bin. So war das Rumstehen einigermaßen entspannt.

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke von der Show, die mir Fotografin Annete Riedl freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Hier gibts dann noch alle Infos zu Brachmann Menswear.

Brachmann Menswear Show 9

Designerin Jennifer Brachmann im Interview

Brachmann Menswear Show 8

Brachmann Menswear Show 3

Brachmann Menswear Show 10

Brachmann Menswear Show 11

Brachmann Menswear Show 5

Brachmann Menswear Show 1

Hier gibts dann noch alle Infos zu Brachmann Menswear.




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