How to – Skater Style

Skate- und Streetwear Brands sind momentan wieder so angesagt, wie zu der Zeit, als Tony Hawk erstmals den 900° stand. Das war 1999, ich war gerade 12 Jahre alt und habe mein komplettes Taschengeld in die Skate-Industrie gesteckt. Emerica Sneakers, Dickies Chinos, viel zu große Hoodies und mein Chad Muska Deck waren damals mein ganzer Stolz.

Vom Styling her hätte ich aber Pro-Skater sein können. Leider war ich skatetechnisch einigermaßen limitiert und habe meine Skater-Karriere irgendwann frustriert an den Nagel gehängt. Auch mein Style hat sich nach und nach in eine andere Richtung entwickelt. Cool fand ich die ganzen lässigen Skater aber trotzdem immer.

Skater Style Sommer

Renaissance der Skate-Brands

Daher ist meine Freude über den aktuellen Hype verschiedenster Skate-Brands dementsprechen groß. Ich freue mich über jedes der Rich Kids of New York, London oder Tokio, die stundenlang Schlange stehen, um ein Surpreme Shirt zu ergattern, die Kollaborations-Styles von Adidas x Palace zu shoppen, oder die sich mit Jacken von Thrasher auf den Fashion Weeks dieser Welt rumtreiben.

Skater Style – Was ist das eigentlich?

Früher, als ich Ende der 90er noch aktiv meine zwei Tricks auf den Straßen meiner Hood performt habe, trug man als Skater eher weite Sweatshirts und Hoodies, Baggies und dicke Low-Top Sneakers.

Der aktuelle Style orientiert sich eher an den Anfängen des Skateboard-Hypes. Es werden wieder enger geschnittenen Outfits getragen – zumindest untenrum. Bequem muss es natürlich trotzdem sein, da man sich ein gewisses Maß an Beweglichkeit bewahren sollte. Es sei denn, man ist kein Skater und will einfach nur so rumlaufen, als ob. Man sieht ja momentan genug Leute mit Longboard unterm Arm durch die Stadt rennen, deren Rollen noch kein bisschen abgenutzt sind. Dann muss man auch nicht auf die Bewegungsfreiheit des Styles achten.

Kann man machen, ich persönlich finde es als Accessoires aber etwas unhandlich. Außerdem ist es peinlich, wenn man irgendwann als fieser Poser enttarnt wird. Wenn man das aber trotzdem durchziehen möchte, sollte man auf jeden Fall destroyed Jeans kaufen. Komplett heile Jeans wirken bei Skatern nämlich eher unglaubwürdig. Als wirklicher Skater kann man ruhig normale Jeans tragen, das mit dem destroyed kommt dann von ganz alleine.

Skater Jeans

Obenrum bleiben Shirts, Sweater und Hoodies, als lässiger Kontrast zur eng geschnittenen Hose, etwas weiter. Natürlich immer Rundhals! V-Neck ist uncool! Finde ich zumindest. Meine Favoriten zum Skaten sind Longsleeves. Lang geschnitten wirken sie lässig und flattern obercool im Wind, wenn ihr mit 100 Km/H durch die Straßen brettert.
Hier mal ein Beispiel (per Klick auf das Bild kommt ihr direkt in den Shop):

Tourne de Transmission Long Longsleeve Washed Black

Schuhtechnisch sind Sneaker natürlich ein Muss. Flach, stabil und wenigstens ein bisschen abgewetzt für die Realness. Auf welche Brands ihr dabei setzt, bleibt euch selbst überlassen. Mit Vans könnt ihr auf jeden Fall nichts falsch machen.

Zum Abschluss noch Cap oder Beanie auf, fertig ist dein persönlicher Skater Style. Auf welche Farben ihr dabei setzt, ist tatsächlich völlig egal. Hauptsache es sieht gut aus, aber da vertraue ich euch voll und ganz.

Eigentlich ist es also gar nicht so schwer, seinen eigenen Skater Style zu kreieren!

Als kleine Hilfestellung hat Complex vor kurzem eine kleine Liste mit den 25 besten Skate-Brands erstellt. Falls ihr also nicht wisst, auf welche Brands ihr bei der Kreation eures Styles setzen solltet, schaut euch die List mal an.

Falls ihr euch mal angucken wollt, wie ich rumlaufen würde, wenn ich Skater wäre, schaut hier vorbei und lasst euch inspirieren.




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