Weekly Struggle #16

Nachdem ich meinen Schlafrhythmus am vergangenen Wochenende kräftig durcheinandergewirbelt hatte, wachte ich am Montag pünktlich um 1:48 Uhr auf, hellwach und bereit den Tag zu beginnen. Schade, dass ich um diese Uhrzeit mit dieser Einstellung einigermaßen alleine dastand. So checkte ich nochmal das Internet ab, guckte abwechselnd Youtube-Videos und das Nachtprogramm von Sky und schlief pünktlich um 6:30 Uhr wieder ein, um dann um 8:30 Uhr von meinem Wecker wachgeklingelt zu werden. Viel schlechter kann man vermutlich nicht in eine Woche starten, denn ich war fast noch fertiger als am Tag davor und dementsprechend schleppte ich mich auch nur so durch den Tag, bis ich mich nach schier endlosen Stunden endlich wieder schlafen legen konnte. RIP Montag!

Obwohl ich früh einschlief, schlief ich lange und so war ich schon am Dienstag wieder ein komplett neuer Mensch. Und da sich das so gut anfühlte, wollte ich meinen Körper für die Strapazen der letzten Tage entschädigen, startete den Tag mit ca. 2 Kg Rührei und fühlte mich #healthyasfuck.
Auch wenn das Frühstück für meinen Cholesterinwert mit Sicherheit nicht so wahnsinnig förderlich war. Machte aber nichts, ich fühlte mich fit und strotzte nur so vor wieder zurückerlangter Lebensenergie, so dass ich mir für den Dienstag vornahm, mich bei einer ausgiebigen Tour durch das Internet auszupowern. Und das tat ich dann auch. Nach ’ner Entdeckungsrunde durch die Online Fashion Magazine meines Vertrauens, durch die ich mich mal wieder auf den neuesten Stand bringen ließ, landete ich am Ende bei Schulz & Böhmermann Episode 12. Die hatte ich schon seit längerem auf meiner Agenda, und jetzt war endlich mal genug Zeit, um mir die Folge reinzuziehen. Hauptsächlich war ich heiß auf die Folge, weil mein Kindheitsidol Mario Basler zu Gast war, der zwar selten durch tiefgründige Gedanken glänzt, aber immerhin meistens ein paar lustige Sprüche raushaut. Nicht auf dem Zettel hatte ich allerdings, dass auch Désirée Nick in der Sendung zu Gast war, und bei ihrem selbstverliebten Gelaber hatte ich bis jetzt noch immer aus- oder umgeschaltet. So wurde die Sendung zu einem ständigen Kampf, nicht doch einfach abzuschalten und dem Ganzen ein Ende zu setzen. Klar hätte ich mir bestimmte Szenen auch einfach sparen können, aber ich hatte dann doch zu viel Angst, für die Diskussion wichtige Sequenzen zu verpassen.

Und so kämpfte ich mich durch die Sendung, erlebte von Langeweile (hauptsächlich bei Beiträgen der Bezirksbürgermeisterin von Neukölln) über Verwunderung (hauptsächlich bei den Redebeiträgen von Stefanie Sargnagel über ihre feministische Burschenschaft in Österreich) und purer Freude (sobald Olli Schulz oder Mario Basler das Wort ergriffen) bis zu absoluter Fassungslosigkeit (hauptsächlich, wenn Desiree Nick in der ihr eigenen, vor Selbstverliebtheit überschäumenden, Art das Wort ergriff). Beruhigt hat mich aber, dass Jan Böhmermann scheinbar genau so denkt wie ich, wenn es um die Frau Nick geht.

Wer nicht versteht, was ich meine, kann sich gerne nochmal den Teaser reinziehen, in dem sie sich selbst zurückhaltend und fast ein bisschen schüchtern als „Gesamtkunstwerk“ und „Soul of Berlin“ vorstellt. Ich würde so gerne glauben, dass das Ganze nur ein großer Spaß ist, aber so recht will das nicht in meinen Kopf.

Der Mittwoch bestand dann hauptsächlich daraus, zu überlegen, ob ich mir ein bisschen was von der Ader Error FW17-Kollektion gönnen soll, oder ob es nicht doch nervig werden könnte, sich was aus Südkorea liefern zu lassen. Am Ende gewann natürlich Ader Error und so bestellte ich zum ersten Mal in meinem Leben aus Südkorea und bin seitdem extrem gespannt, wie lange das wohl dauern wird. 42$ Versandgebühren müssten ja eigentlich Expressversand bedeuten, so richtig glaube ich aber noch nicht dran.

Am Abend stellte ich dann fest, dass ich weder auf die Einladung zur Man’s World geantwortet, noch entschieden hatte nicht hinzugehen. Denn eigentlich wollte ich mir den Spaß nicht entgehen lassen. Wäre bestimmt ganz lustig geworden, aber da ich ja selbst schuld war, wollte ich mich auch nicht ernsthaft aufregen. An dieser Stelle trotzdem nochmal vielen Dank für die Einladung und sry dafür, dass ich mich nicht gemeldet habe!

Am Donnerstag machte ich, was man am Donnerstag nun mal so macht. Den neuesten Drop von Supreme abchecken.

Ich kaufte zwar nicht, weil ich um Supreme traditionell einen Bogo (Achtung: Wortspiel!) mache, aber irgendwie interessiert es mich ja doch immer wieder, was der wöchentliche Drop denn so beinhaltet. Warum auch immer…

Mein Highlight am Freitag war tatsächlich Babylon Berlin. Und obwohl die Serie mich mittlerweile gefesselt hatte und ich mich wirklich freute, sagt es doch einiges über einen Freitag aus, wenn das Highlight im Fernsehen stattfindet. Dementsprechend schließe ich den Freitag auch direkt wieder ab und denke stattdessen ein paar Minuten über mein langweiliges Leben nach.

Der Samstag hatte dann schon mehr zu bieten. In Vorbereitung auf die im nächsten Jahr startende Hochzeitssaison stand nämlich ein exklusiver Tanzkurs auf dem Programm, exklusiv von der ehemaligen Turniertänzerin und @victorixo’s Freundin Nelly. Den Spaß hatten wir glücklicherweise nicht exklusiv, sondern uns standen noch Homeboy Lukas samt Freundin Sophia zur Seite, was das Ganze, für mich völlig unerwartet, zu einer lustigen Angelegenheit machte. In ca. 2 Stunden schafften wir es tatsächlich, drei komplette Tänze zumindest im Ansatz zu beherrschen, was uns alle doch sehr stolz machte. Einziger Wehrmutstropfen war, dass die individuelle Note, mit der ich die unterschiedlichen Tänze ein bisschen pimpen wollte, nicht so richtig gefragt war, so dass ich nach mehreren Versuchen nachgab und einsah, dass die Welt vielleicht einfach noch nicht bereit ist.

Nach dem kleinen Exkurs in die zauberhafte Welt des Standardtanzes ging es dann direkt in die raue Welt des Handballs. Und zwar zu meinem kleinen Bruder Per, der am Ende der Welt spielte. So dachte ich zumindest, nachdem wir diese unfassbar nervige Autofahrt hinter uns gebracht hatten. Gelandet waren wir aber doch nur in Fredenbeck, was eigentlich ja gar nicht so weit von Hamburg entfernt liegt. Die Strecke ist aber eine absolute Frechheit. Naja, was solls. Es ging ja auch eigentlich weder um Fredenbeck, noch ging es um Handball. Der eigentliche Grund für die Reise war, dass meine Lieblingsschwester Svea mal wieder für ein paar Tage aus ihrer irischen Heimat nach Deutschland gereist und mit zum Spiel gekommen war. Umso trauriger, dass die anderen Zuschauer sich null für unsere Zusammenkunft interessierten und trotzdem das ganze Spiel über schrien, klatschten und gröhlten, als wenn es in der Halle nichts wichtigeres gäbe als Handball. Da hätte ich mir wirklich ein bisschen mehr Feingefühl gewünscht.

Zumindest nach dem Spiel konnten wir uns noch ein bisschen unterhalten, bevor es dann wieder auf die Heimreise ging.

Der Sonntag stand dann auch wieder im Zeichen des Handballs. Diesmal ging es in die Sporthalle Hamburg, wo es gegen den DHk Flensborg ging. Ich nahm dabei entspannt auf der Tribüne Platz, sah einen insgesamt doch ungefährdeten Sieg und machte selbst nur einen groben Fehler, als ich vorm Spiel vergaß, mich mit ausreichend Balistos für das Spiel auszustatten…




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