Weekly Struggle #2

Jubiläum!!! Heute gibt es bereits die zweite Ausgabe meines „Weekly Struggles“. Ich bin sehr stolz, dass ich schon so lange durchgehalten habe. Es gab einfache Zeiten, es gab schwierige Zeiten, doch diese Kategorie ist schon immer eine Konstante in meinem Leben – und das seit ganzen zwei Wochen!

Und, wie jedes Mal seit Aufzeichnung der Wochenrückblicke, begann meine Woche mit dem Montag. Kein normaler Montag, irgendwas war anders… Ich hatte Spaß. Erst bei einem Lunch in der Rindermarkthalle in der Schanze. Danach ging es einmal auf die andere Seite in den Azurer Collection Store, wo ich mit den Machern des Stores auf ein kleines Shooting und ein bisschen Small Talk verabredet war. So suchte ich mir drei Outfits aus (2x Drole de Monsieur, 1x Wood Wood x Champion) und bekam am Rande noch ein paar Infos, welche Releases in nächster Zeit so im Store an den Start gehen. Nach dem Gespräch wusste ich auf jeden Fall, dass ich wiederkommen werde. Und zwar bald!

Dienstag hatte ich endlich mal etwas Zeit, um mir das neue Album von Tyler, The Creator anzuhören. Und während ich so vor mich hinlauschte und da Album für ziemlich gelungen befand, kam mir die Diskussion über die (angebliche) Homosexualität von Tyler, The Creator in den Sinn, die vor ein paar Wochen nach der Veröffentlichung des Songs Garden Shed in Gang gesetzt wurde. Und beim erneuten Hören fiel mir auf, dass immer noch niemand weiß, ob er jezt wirklich schwul ist, oder ob er mal wieder nur provozieren und Aufmerksamkeit erregen will. Und so egal es eigentlich auch ist, trotzdem wäre es ’ne ziemlich coole Sache, wenn er wirklich schwul wäre. Vor allem für die ganzen Idioten, denen das so gar nicht in ihr Weltbild passen würde. So viel zu meinem Wort zum Dienstag.

Nach den ganzen anstrengenden Gedanken am Dienstag, was mir normalerweise ja so gar nicht liegt, kam der Mittwoch gerade recht. Trainingsfrei, dafür stand im Da Lui am Winterhuder Marktplatz ein entspanntes Essen mit ein paar Freunden an. Es wurde Bier getrunken, es wurde Wein getrunken, sogar Spezi wurde bestellt. Die Frauen werkelten an ihren Instagram-Stories, und wir Männer lästerten am anderen Ende des Tisches über dieses und jenes. Naja, eigentlich wurde nur über die Instagram-Stories gelästert, die das Essen doch etwas in die Länge zogen. Aufgrund meines exzessiven Instagram-Konsums hielt ich mich dabei aber zurück. Ansonsten wurden einfach ein paar alte und neue Geschichten rasugekramt, und dabei entspannt gegessen und getrunken. So ging ich am Ende eines langen Abends, ausgestattet mit dem neuesten Gossip, völlig entspannt ins Bett und konnte es nicht fassen, als am nächsten Morgen der Wecker klingelte.

Denn es war Donnerstag. Und zwar nicht irgendein Donnerstag, sondern der Donnerstag, an dem es für mich und meine Teamkollegen vom Handball Sportverein Hamburg ins Trainingslager ging. Und wie schon in der letzten Woche vor der Laufeinheit suchte ich wieder nach Ausreden und Entschuldigungen, doch natürlich fand ich wieder mal keine, die ausgereicht hätten. Und so stand ich am Donnerstag bereits um 10 Uhr in der Halle und litt für die nächsten drei Stunden vor mich hin. Diese drei Stunden sollten nur der Auftakt für viele lange, anstrengende und trotzdem einigermaßen spaßige Einheiten sein. So schleppte ich mich von Donnerstag bis Sonntag von Einheit zu Einheit und hatte jeden Tag mehr damit zu kämpfen, wieder auf die Beine zu kommen. Wobei das Aufstehen vor der nächsten Einheit naturgemäß immer das Schlimmste war.

Während der vier Tage hatte ich so sehr mit mir zu kämpfen, dass mir erst am Sonntagabend, als ich völlig fertig in meinem Bett lag, bewusst wurde, dass meine Schwester jetzt schon seit zwei Tagen in ihrer neuen Heimat Cork (Irland) ist, um in der Europazentrale von Apple mal aufzuräumen. Und wie so oft, wenn sie mal wieder in die große weite Welt zieht, freute ich mich für sie, gleichzeitig fiel mir aber auch wieder auf, wie wenig ich, im Gegensatz zu ihr, bislang von der Welt gesehen habe. Und wieder mal nahm ich mir vor, das so schnell wie möglich zu ändern. Und mit diesen Gedanken von mir als großem Abenteurer schlief ich zum letzten Mal für diese Woche völlig übermüdet, aber auch zufrieden ein.




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