Weekly Struggle #22

Die Weihnachtsfeier vom Vortag noch in den Knochen, begann ich die Woche, indem ich mir mindestens 8x die Schlummertaste gönnte, nur um dann trotzdem mit leichten Kopfschmerzen aufzustehen und in den Tag zu starten. Das hatte ich nicht verdient! Verantwortungsbewusst, wie ich mittlerweile nun mal bin, hatte ich doch zu fast jedem zweiten Glas Wein auch ein Glas Wasser getrunken. Aber selbst das scheint mittlerweile nicht mehr zu helfen. Und so fuhr ich erstmal zum Kiosk meines Vertrauens an der U-Bahn Station, um mich mit frischem O-Saft und ein paar Frühstückssnacks wieder in die Spur zu bekommen, was glücklicherweise ganz gut funktionierte. Die letzten Tage vor Weihnachten versprachen auch so schon genug Stress, da war ein Kater nun wirklich das Letzte, was ich gebrauchen konnte.

Und der Stress sollte nicht lange auf sich warten. Schon am Dienstag kam in unserer internen Geschwister-Whatsapp-Gruppe das Thema Weihnachstsgeschenke auf, dass wir alle bislang erfolgreich ignoriert hatten. Erstaunlich problemlos und ohne großartige Beleidigungen teilten wir die Aufgaben, was vermutlich aber auch daran lag, dass nicht mehr so richtig viel Zeit war, um die Geschenke zu besorgen.

Schlecht gelaunt fand ich mich am Mittwoch dann in einem völlig überfüllten Media Markt wieder, um meinen Teil zu unseren Weihnachtsgeschenken beizutragen. Dank @victorixo’s Recherche war es dann allerdings doch nicht so schlimm und ging auch deutlich schneller als geplant, so dass ich mich, völlig zufrieden mit mir, den Rest des Tages aufs Sofa legte, und vor allem nichts aß. Das Wochenende stand, nicht nur aufgrund von Weihnachten, ganz im Zeichen guten Essens, und da tat mir ein Tag ohne einen vollen Magen doch nochmal ganz gut.

Am Freitag ging es nach dem letzten Training vor Weihnachten nämlich schon los. Mit einem Teil der Mannschaft ging es zum Stellinger Kult-Griechen Pano, von dem Teamkollege Fuchsi im Vorwege bereits mächtig geschwärmt hatte. So erwartete ich natürlich einiges, vor allem aber monströse Fleischplatten und eine ordentliche Ladung Entertainment vom Chef himself. Zumindest die monströse Fleischplatte gab es, Abstriche mussten wir leider in Sachen Entertainment machen, da der Laden überraschend voll war, und wir uns Pano dadurch leider mit den restlichen Gästen teilen mussten. Im Rahmen seiner Möglichkeiten haute er aber immerhin die ein oder andere Geschichte raus, und deutete so sein Talent als Entertainer an. Dass er der älteste ausländische Gastronom Hamburgs ist glaubte ich ihm zwar noch nicht so ganz, aber dem werden wir nochmal auf den Grund gehen, wenn mal weniger los ist. Das versprachen wir uns zumindest, als wir übertrieben gesättigt den Heimweg antraten.

Da es mir am Freitag schon so gut gefallen hatte, ging es am Samstag direkt wieder zum Griechen. Diesmal allerdings in Norderstedt, wo wir mit @victorixo’s Familie vorab ein bisschen Weihnachten feierten. Und so gönnte ich mir direkt noch eine ordentliche Platte mit allem, was man beim Griechen eben so bekommen kann, und war abermals ein glücklicher Mensch. Nebenbei redeten wir über dies und jenes, hatten insgesamt eine ziemlich gute Zeit und bekamen sogar noch Geschenke, was zusätzlich eine ziemlich gute Sache war.

Im Anschluss machten wir uns, ziemlich zufrieden, auf den Weg nach Flensburg, wo alles wie immer war, außer dass meine Schwester Svea fehlte, was dann doch alles ein bisschen anders machte. Gleich blieb immerhin, dass ich wiederum viel zu viel aß und mit einem leichten Unwohlsein ins Bett torkelte. Manche Dinge ändern sich glücklicherweise nie…




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