Weekly Struggle #24

Das war es nun also schon wieder. Es war Montag, und zwar Montag, der 01.01.2018. Neue Vorsätze hatte ich mir an Silvester zwar nicht gemacht, aber zumindest wachte ich ohne den Kater auf, und das war doch schon mal ein erster Erfolg und gelungener Start ins neue Jahr. Ziemlich zufrieden mit mir gönnte ich mir daraufhin eine ausgedehnte Session NBA 2k18. Das Spiel hatte ich mir erst in der letzten Woche gekauft und noch viel zu wenig getestet. Nach einigen Stunden musste ich mir eingestehen, dass das Spiel zwar ziemlich cool ist, ich aber leider nicht so talentiert war, wie ich gerne wäre. So schnappte ich mir dann @victorixo und wir machten einen ausgiebigen Neujahrs-Spaziergang, wie es sich für alte Menschen wie mich nun mal gehört. Nebenbei machten wir ein paar Fotos, denn mein extrem originales #GucciLouisVouittonChanel-Longsleeve war vergangene Woche angekommen und musste ja nun endlich mal auf Instagram.

Nachdem wir bestimmt eine Stunde in der freien Natur mitten im Herzen Hamburgs verbracht hatten, ging es direkt wieder aufs Sofa, denn am nächsten Tag sollte ja schon wieder der raue Alltag eines Möchtegern-Blogger starten, für den ich unbedingt gut gerüstet sein wollte.

Leider war das aber doch nicht so einfach, wie ich dachte. Am Abend war ich nämlich so ausgeruht und fit, dass mir das Einschlafen mehr als schwer fiel. Also blieb ich viel zu lange wach, schlief dann trotzdem lange, und wachte am Dienstag dann viel später auf, als ich mir vorgenommen hatte. Und so kam ich schnell zu der Erkenntnis, dass sich 2018 doch gar nicht so sehr von 2017 unterscheidet. Zumindest bisher..

Nachdem ich dann, mit etwas Verspätung, all meinen Pflichten nachgegangen war, hatte ich den Rest des Tages nicht so wahnsinnig viel zu tun. Und so tat ich das, was ich schon viel zu lange nicht mehr getan hatte: Ich verschrieb mich der Poesie! Zu Weihnachten hatte ich nämlich endlich mal wieder ein Buch geschenkt bekommen, dass ich nun zur Hand nahm, meine Lesebrille aufsetzte und ohne große Erwartungen anfing zu lesen. Es handelte sich um das Erstlingswerk von Willi Nachdenklich mit dem Titel „1 gutes Buch vong Humor her“.

Und während ich so las, erinnerte ich mich an meine Schulzeit, und fragte mich, ob in 200 Jahren wohl Schüler dieses Buch lesen würden und dann genauso wenig verstanden wie ich, als ich damals in der 11. Klasse Goethes Faust lesen musste. Das war dann aber wohl doch etwas weit hergeholt, und so schüttelte ich über mich selbst nur den Kopf und konzentrierte mich den Rest des Abends lieber auf das Lesen, als auf das Denken.

Der Mittwoch war dann der letzte trainingsfreie Tag, bevor ich mich ab Donnerstag wieder täglich in der Volksbank Arena mit dem Werfen und Fangen eines Balles beschäftigen würde. Da aber seit dem letzten Training schon viel Zeit vergangen war und es viel zu besprechen gab, trafen @victorixo und ich uns mit Teamkollege Lukas samt Freundin Sophia. Wir wählten dafür (Achtung: Geheimtipp!) die L’Osteria am Gänsemarkt, und fanden uns am späten Mittwochnachmittag in einem ziemlich überfüllten Laden wieder, der aber trotzdem einen gemütlichen Tisch für uns bereithielt. So aßen wir und tranken, tauschten die neuesten Neuigkeiten aus und erzählten, was eben so erzählt werden musste. Und zwar so lange, dass wir es nicht mal rechtzeitig zu GZSZ nach Hause schafften, was ich aber dann doch ganz gut verkraftete.

Voller Panik aufgrund des am nächsten Tag startenden Trainings schnappte ich mir, statt faul vor dem Fernseher zu sitzen, lieber nochmal meine Laufschuhe, und drehte eine ausgedehnte Runde um den Stadtpark, bevor ich dann, komplett zufrieden mit mir, einschlief…

…Und am Donnerstag voller Vorfreude aufwachte, denn es hatte sich ein DHL-Paket angekündigt. Und zwar nicht irgendeins, denn ich hatte Anfang der Woche die Black Friday Edition des EUnify-Hoode von König Souvenir bestellt. Die bekam ich zwar nicht, aber immerhin bekam ich die normale Version in Blau. Und da meine Mutter mir schon als Kind beigebracht hatte, stets dankbar zu sein, entschied ich mich dafür, dankbar dafür zu sein, überhaupt etwas bekommen zu haben und verzichtete darauf, den Hoodie zurückzuschicken.

Am Freitag stand dann auch schon wieder das zweite und letzte Training der Woche an (die individuelle, 2 1/2-stündige Krafteinheit mit anschließendem 12 Km Lauf mal ausgenommen), nach dessen Ende ich mich sofort ins Auto setzte, um nach Flensburg in die Heimat zu fahren. Dort war meine erste Station das altehrwürdige Porticus, wo ich auf 1-2 Bier mit meinen alten Flensburg Jungs Heidi und Johann verabredet war, die ich, wie viele andere auch, mittlerweile viel zu selten sah. Gerade deshalb war es aber auch ein besonderes Vergnügen, an dem nicht mal unser Platz im Raucherraum der Kneipe etwas ändern konnte.

Am Samstag stand dann das nächste Highlight an. Es ging nämlich zum traditionellen Grünkohlessen mit der Familie, bei dem mal wieder alle dabei waren, außer Schwester Svea, der die Anreise aus dem irländischen Cork für ein Essen dann doch ein bisschen weit war.

Trotz ihrer Abwesenheit aßen wir, bis uns schlecht war, erzählten uns dieselben Anekdoten und Geschichten, die bei jedem Familienfest auf den Tisch kommen und es war alles, wie es schon immer war, nämlich wunderbar..

Nachdem es dann am Sonntag Vormittag wieder nach Hamburg ging, stand im Anschluss nur noch die pure Regeneration auf dem Programm. Denn die war an diesem Wochenende wirklich viel zu kurz gekommen, weshalb ich nach Ankunft im heimischen Winterhude nichts mehr tat, als Football zu gucken und das Nichtstun zu genießen.

 

 




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